Errichtung eines Löschwasserbehälters im Gewerbegebiet Hartmannsdorf II

Veranlassung

Entsprechend dem Sächsischen Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) sind die Gemeinden Aufgabenträger für den örtlichen Brandschutz (§ 2).

Die Gemeinde Hartmannsdorf beauftrage deshalb die INFRAPLAN Ingenieure GmbH mit der Planung für die Errichtung eines zentralen Löschwasserreservoirs von ca. 400 m3 im Gewerbegebiet Hartmannsdorf II. Damit soll die Löschwasserbereitstellung im Umkreis von 300 m (maximale Schlauchlänge) zum Reservoir gewährleistet werden.

Zusätzlich musste eine Zufahrt Löschwasserspeicher hergestellt werden. Das Areal sollte zudem eingezäunt werden und die Tore entsprechend den Anforderungen des dem Feuerwehrschließsystem Mittelsachsens ausgestattet werden.

Planung und Ausführung

Vorgesehen wurde die Errichtung eines erdüberschütteten Löschwasserbehälters aus Stahlbetonfertigteilen mit einem Löschwasserfassungsvermögen von 400 m³. Die Bauwerksgestaltung erfolgte unter Beachtung der DIN 14230:2012-09 „Unterirdische Löschwasserbehälter“. Der Stahlbeton-Fertigteilbehälter wurde als aneinandergereihte, modulare Anlage nach DIN 1045 und DIN EN 206-1 mit Beton C 35/45 XC4, XF3, XA1 ausgeführt.

 

 

 

 

 

 

Der Löschwasserbehälter wurde wie folgt ausgestattet:

  • 3 Saugrohre DN 125 aus Edelstahl inklusive Festkupplung „A“
  • 2 Pumpensümpfe mit 3 Wirbelplatten
  • 3 Belüftungskamine DN 150 aus Edelstahl 1.4301
  • 1 Domschachtaufbau, ausgebaut als Einstieg Durchmesser 0,8 m mit Einstiegsleiter
  • 1 Domschachtaufbau Durchmesser 0,625 m (nicht besteigbar) als Kontrollöffnung

 

 

 

 

 

 

Der Löschwasserbehälter wurde im April 2017 erfolgreich in Betrieb genommen.